Stempelplatten Höhe 45mm
Ersatzplatte mit 45 mm Abdruckhöhe für vorhandene Holzstempel – gefragt, wenn sich eine Prüfnummer, ein Prüferkürzel oder ein Freigabevermerk geändert hat. Der Stempel selbst bleibt im Einsatz, getauscht wird nur die gravierte Gummiplatte im exakten Maß des Trägers.
In der Qualitätssicherung wechseln Prüfnummern, Prüferkürzel und Freigabestände regelmäßig – der Stempel dahinter bleibt derselbe. Mit 45 mm Abdruckhöhe steht Platz für einen vollständigen Prüfvermerk mit Rahmen, Bezeichnung, Nummer und Datumsfeld zur Verfügung.
Was sich typischerweise ändert
Meist betrifft es eine einzelne Angabe: eine neue Prüfnummer, ein anderes Kürzel, ein geänderter Normbezug. Der übrige Aufbau bleibt bestehen. Übernehmen Sie deshalb das alte Layout und ändern Sie gezielt die betroffene Zeile, dann bleibt der Vermerk für alle Beteiligten wiedererkennbar.
Ziffern robust setzen
Prüfnummern werden oft klein gesetzt und trotzdem häufig abgelesen. Serifenlose Ziffern ab 7 Punkt sind hier die sichere Wahl. Vermeiden Sie schmale Schnitte, bei denen sich 3 und 8 oder 6 und 5 im Abdruck ähneln.
Maß der alten Platte übernehmen
Prüfstempel sind häufig Sonderformate. Verlassen Sie sich nicht auf eine Katalogangabe, sondern messen Sie die aufgeklebte Platte nach. Weicht die neue Platte um wenige Millimeter ab, passt sie nicht sauber auf den Träger.
Nach dem Wechsel dokumentieren
Machen Sie einen Probeabdruck auf einem Beleg und legen Sie ihn zur Prüfmittelakte. So ist nachvollziehbar, ab wann der geänderte Vermerk im Umlauf ist. Informieren Sie zugleich die Kolleginnen und Kollegen, die mit dem Stempel arbeiten, damit niemand die alte Platte wieder heraussucht.
Häufige Fragen
Kann die alte Platte als Vorlage dienen?
Ja. Ein sauberer Abdruck auf weißem Papier, eingescannt oder abfotografiert, reicht in der Regel aus, um Aufbau und Anordnung zu übernehmen. Ergänzen Sie die Angabe, die geändert werden soll, gut lesbar dazu.
Halten Sie außerdem fest, welche Angaben unverändert übernommen werden sollen, damit nichts verloren geht.
Ist ein Datumsfeld zum Handeintrag sinnvoll?
Häufig ja. Ein freies Feld von etwa sechs Millimetern Höhe reicht für eine handschriftliche Datumsangabe. Alternativ arbeiten manche Betriebe mit einem separaten Datumsstempel neben dem Prüfvermerk.
Wichtig ist nur, dass das Feld groß genug bleibt: Ein zu enger Kasten wird in der Praxis regelmäßig überschrieben.
Was mache ich mit der alten Prüfplatte?
Bewahren Sie sie nicht griffbereit neben dem Stempel auf. Ein überholter Prüfvermerk, der versehentlich wieder aufgezogen wird, führt zu falsch gekennzeichneten Belegen. Entsorgen oder kennzeichnen Sie die Platte eindeutig.
Ein kurzer Vermerk im Prüfmittelverzeichnis hilft später dabei, den Zeitpunkt des Wechsels nachzuvollziehen.